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Die Berlin Blankenheimer Eisenbahn war Teil der sogenannten “Kanonenbahn”, die Berlin mit Metz in Elsaß-Lothringen verband. Der Bahnhof Mansfeld wurde mit Eröffnung der 18,56 km langen Teilstrecke von Hettstedt nach Blankenheim am 15. April 1879 von der Preußischen Staatseisenbahn  eröffnet. Am 15. November 1880 eröffnete die Mansfelder Bergwerkbahn seine mit 750 mm Spurweite verlegte Schmalspurbahn den Betrieb. Gegenüber der Bahnstation hat die Gesellschaft ihre Betriebswerkstatt. Ein Teil des Schmalspurnetzes wird heute von einer Museumsbahn mit Dampfbetrieb betrieben, deren Bahnhof Benndorf sich direkt gegenüber dem Stationsgebäude Klostermanfeld befindet. Die 19,88 km lange Eisenbahnstrecke nach Wippra eröffnete die Preußischen Staatseisenbahn am 1. November 1920. Die Bahnstrecke sollte vor allem den Touristenverkehr bedienen. 1943 wurde der Bahnhof in Klostermansfeld umbenannt. Die geringen Fahrgastzahlen nach Wippra veranlasste die Deutsche Bahn AG, den Betrieb der Bahnstrecke einzustellen. Die Strecke wird noch bis Ende 2016 für gelegentliche Fahrten an Wochenenden und Feiertagen befahren. Das Empfangsgebäude wurde an die Mansfelder Bergwerksbahn e.V. verkauft, die es sukzessive renoviert.
Klostermansfeld Z Bahnhof iel
Die Eisenbahn “kam” am 15. April 1879 nach Klostermanfeld. Also 44 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Klostermanfeld hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2014 waren es 2.458 Einwohner).  
Bilder Klostermansfeld
Bahnhof 1879
Luftaufnahme
Bahnhof 1879
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