© Copyright 2000 - 2016 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten
Königs Wusterhausen
Seit dem 13. September 1866 gab es einen in Fachwerkbau gebauten Bahnhof an der Strecke von Berlin nach Görlitz. 1893 wurde das heute noch bestehende Backsteingebäude errichtet und ersetzte den Fachwerkbau. Am 21. September 1895 eröffnete die Töpchiner Kleinbahn die 19,5 km lange Strecke nach Töpchin. Es folgte am 15. Mai 1888 das 8,5 km-Teilstück nach Grunow der Preußischen Staatseisenbahn. 1910 erfolgen einige Anbaumaßnahmen links und rechts des Empfangsgebäudes. Der Bahnhof besaß eine zum Hausbahnsteig offene Schalterhalle. Er verfügt über nur drei Gleise, wobei zwei über den Mittelbahnsteig bedient werden können. Dadurch bedingt kommt es zu Engpässen bei der Zugabfertigung. Die S-Bahn reicht zu dieser Zeit nur bis Grönau. Ende April 1951 wurde der Bahnhof an das Berliner S-Bahn Netz angeschlossen, die nur die Gleise des Mittelbahnsteigs benutzen kann, da diese mit einer Stromschiene versehen waren. 1987 wurde die Stromversorgung verbessert. 1992 wurde das Bahnhofsgebäude unter Denkmalschutz gestellt. 1997/98 wurde das Empfangsgebäude komplett renoviert.
Bilder Königs Wusterhausen
Bahnhof von 1893
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 13. September 1866 nach Königs- Wusterhausen. Also 31 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Königs- Wusterhausen hatte zu diesem Zeitpunkt 1200 Einwohner (Ende 2013 waren es 34.240 Einwohner).
Berlin - Götlitz
Z Bahnhof iel
nach oben  > nach oben  >