PANORAMA
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Kirchweyhe liegt an der Bahnstrecke Wanne-Eickel Hamburg, die am 15. Mai 1873 eröffnet wurde. Sie wird auch als „Rollbahn“ bezeichnet. Das Empfangsgebäude wurde im neoromantischen Baustil errichtet und 1873 in Dienst gestellt. Das Dach entstand im beliebten „Schweizer- Stil“. Die Fassade hat Gestaltungsteile von der Backsteinromantik kombiniert mit gothischen Elementen und Teile von der Renaissancearchitektur. 1920 wurde das Gebäude vergrößert. Schnell entwickelte sich der Bahnhof zu einem großen Eisenbahnknoten. Zwischen 1907 und 1915 entstand ein  Güterverschiebebahnhof. Zwölf Stellwerke sorgten für die Sicherheit. Dazu kam ein Bahnbetriebswerk mit zwei Drehscheiben samt Lokschuppen mit insgesamt 24 Stellplätzen. Das BW war Heimatbetriebswerk von 88 Lokomotiven. 1920 arbeiteten in Kirchweyhe 1.500 Eisenbahner. Für sie wurde zwischen 1919 bis 1921 eine Wohnsiedlung gebaut. Das heutige Stellwerk stammt aus dem Jahr 1971. Im Jahr 2006 kaufte die Stadt Weyhe das ganze Bahnhofsareal auf. 2011 wurde der Bahnhof aufwendig saniert. Dabei erhielt der Förderverein „Dampflok Weyhe e.V.“ auf dem abgerissenen Bahnbetriebswerk auch seinen Platz. Im nördlichen Bahnhofsbereich ist noch der Lokschuppen erhalten geblieben. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Kirchweyhe
Die Eisenbahn “kam” am 15. Mai 1873 nach Kirchweyhe Also 38 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Kirchweyhe hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 201 waren es 30.388 Einwohner). Die  Kirchweyhe gehört zur Stadt Weyhe.  
Bilder Kirchweyhe
Bahnhof um 1880
Luftaufnahme
Bahnhof um 1880
Wanne-Eickel - Hamburg
Z Bahnhof iel
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