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Kleve
Am 3. März 1863 wurde die 64,91 km lange Eisenbahnstrecke der Rheinischen Eisenbahn- Gesellschaft  von Crefeld Hbf über Geldern und Goch nach Cleve eröffnet. Am 9. August 1865 folgte die 12,64 km lange Eisenbahnverbindung von Cleve über Cranenburg zur holländischen Grenze (Reichsgrenze). Die Eröffnung des Rhein-Trajekts für den Güterverkehr folgte am 19. April 1865, zwei Tage später fuhren auch die Personenzüge. Von 1888 bis 1895 verdoppelte sich der Personenverkehr in Kleve. Der Güterverkehr stieg, dank der Schuh- und Margarinefabrik, noch schneller an. Der Anschluss an das Ruhrgebiet fand allerdings erst am 15. August 1904, mit dem 54,31 km langen Teilstück nach Moers, statt. Die Fahrzeit betrug 2 Stunden und 41 Minuten. 1907 baute die Reichsbahn das Schienennetz nach Kleve zweigleisig aus. Eine Brückenverbindung über den Rhein nach Nijmegen ist bis zum Ersten Weltkrieg nicht realisiert worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof stark beschädigt.
Bilder Kleve
Bahnhof um 1900
Luftaufnahme
Bahnhof um 1900
Die Eisenbahn “kam” am 3. März 1863 nach Kleve. Also 28 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Kleve hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 9.000 Einwohner (Ende 2013 waren es 48.172 Einwohner).
Linksniederrheinische Strecke
Z Bahnhof iel
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